Welche Haarmarken verzichten tatsächlich auf Tierversuche?

„Dieses Shampoo wurde nicht an Tieren getestet.“ Klingt gut. Aber bedeutet dieser Satz auch, dass die einzelnen Inhaltsstoffe für das Produkt nicht an Tieren getestet wurden? Und wie sieht es mit den Lieferanten aus, bei denen der Hersteller seine Rohstoffe einkauft?

Wer Haarpflege ohne Tierversuche kaufen möchte, merkt ziemlich schnell: Ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, ist das Thema nicht.

Noch komplizierter wird es, wenn Begriffe wie „vegan“, „Naturkosmetik“, „tierversuchsfrei“ und „cruelty-free“ durcheinandergeworfen werden. Sie bedeuten nämlich keineswegs dasselbe.

Deshalb schauen wir bei den Haarmarken in diesem Artikel genauer hin. Es reicht nicht, wenn lediglich das fertige Shampoo nicht an Tieren getestet wurde. Berücksichtigt werden nur Marken, bei denen der dokumentierte Standard auch Inhaltsstoffe beziehungsweise Rohstoffe sowie Zulieferer oder die Lieferkette einschließt.

Und ja: Dadurch wird unsere Liste etwas kürzer. Aber bei diesem Thema ist eine kleine, nachvollziehbare Auswahl wesentlich hilfreicher als eine ellenlange Liste mit Fragezeichen.

Was bedeutet tierversuchsfreie Haarpflege überhaupt?

Eigentlich könnte man meinen, die Sache sei eindeutig: Tierversuchsfreie Haarpflege wurde nicht an Tieren getestet. Dem ist aber leider nicht so.

Ein Shampoo besteht schließlich nicht nur aus dem fertigen Produkt in der Flasche. Es enthält Tenside, Pflegestoffe, Duftstoffe, Konservierungsstoffe, Pflanzenextrakte und zahlreiche weitere Rohstoffe.

Deshalb sollte die entscheidende Frage nicht nur lauten:

„Wurde dieses Shampoo an Tieren getestet?“

Sondern auch:

„Wie sieht es mit seinen Inhaltsstoffen und der Lieferkette aus?“

Genau diesen strengeren Maßstab verwenden wir für die Marken in diesem Artikel.

Können Inhaltsstoffe wirklich komplett „ohne Tierversuche“ sein?

Hier müssen wir eine wichtige Einschränkung machen.

Wenn ein Hersteller heute garantiert, dass seine Inhaltsstoffe nicht an Tieren getestet werden, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass jeder verwendete Stoff irgendwann in seiner Geschichte noch nie Gegenstand eines Tierversuchs war.

Viele kosmetische Inhaltsstoffe werden schon seit Jahrzehnten verwendet und können auch außerhalb der Kosmetikindustrie eingesetzt werden. Eine Aussage wie „Dieser Rohstoff wurde noch nie an einem Tier getestet“ lässt sich deshalb bei vielen Stoffen gar nicht seriös treffen.

Entscheidend ist etwas anderes: Unterstützt eine Marke heute neue Tierversuche für ihre Produkte, Rezepturen oder Inhaltsstoffe? Beauftragt oder finanziert sie solche Tests? Und wie werden die Lieferanten kontrolliert?

Genau hier setzen Programme wie PETA Approved und der Standard von Cruelty Free International an.

PETA verlangt von gelisteten Unternehmen und Marken die Bestätigung, dass weder das Unternehmen selbst noch seine Zulieferer Tierversuche für Inhaltsstoffe, Rezepturen oder fertige Produkte durchführen, in Auftrag geben, finanzieren oder zulassen.

Beim Cruelty-Free-International-Standard geht es ebenfalls nicht nur um das Endprodukt. Nach einem festgelegten Stichtag dürfen Unternehmen keine Tierversuche für Produkte, Rohstoffe oder Inhaltsstoffe durchführen oder beauftragen. Zusätzlich muss ein System zur Überwachung der Lieferanten vorhanden sein.

Das ist wesentlich aussagekräftiger als ein hübscher Hase auf irgendeiner Shampoo-Flasche.

Sind Tierversuche für Kosmetik in der EU nicht sowieso verboten?

Diese Frage ist vollkommen berechtigt. Schließlich gibt es in der Europäischen Union schon seit Jahren weitreichende Verbote von Tierversuchen für Kosmetik.

Das Problem steckt – wie so häufig – im Detail.

Für kosmetische Fertigprodukte gelten in der EU seit 2004 entsprechende Tierversuchsverbote, für kosmetische Inhaltsstoffe seit 2009. Seit 2013 gilt außerdem ein umfassendes Vermarktungsverbot für Kosmetik, die zur Erfüllung kosmetikrechtlicher Anforderungen an Tieren getestet wurde.

Damit könnte die Geschichte eigentlich beendet sein.

Ist sie aber nicht.

Chemische Stoffe können gleichzeitig unter andere gesetzliche Regelungen fallen, insbesondere unter die europäische Chemikalienverordnung REACH. Dort können unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin Tierversuche verlangt werden, beispielsweise um Risiken für Beschäftigte oder die Umwelt zu untersuchen.

Deshalb ist die Aussage „Kosmetik wird in Europa sowieso nicht an Tieren getestet“ zu pauschal.

Und genau deshalb lohnt es sich, bei einer Marke genauer hinzuschauen.

Woran erkennst du tierversuchsfreie Haarpflege?

Ein aufgedruckter Satz wie „Wir testen unsere Produkte nicht an Tieren“ wäre mir als einziges Kriterium zu wenig.

Interessanter sind unabhängige Programme, bei denen Unternehmen bestimmte Anforderungen erfüllen müssen.

PETA Approved

PETA führt eine Datenbank mit Marken und Unternehmen, die nach den Kriterien der Organisation als tierversuchsfrei gelten.

Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um das fertige Produkt.

Nach Angaben von PETA müssen Unternehmen bestätigen, dass weder sie selbst noch ihre Zulieferer Tierversuche für Inhaltsstoffe, Rezepturen oder fertige Produkte durchführen, in Auftrag geben, finanzieren oder zulassen.

Genau deshalb ist diese Datenbank für unsere Auswahl interessant.

Cruelty Free International

Auch hier geht die Prüfung über das fertige Shampoo hinaus.

Beim Cruelty-Free-International-Standard gilt ein festgelegter Stichtag. Danach darf ein teilnehmendes Unternehmen keine Tierversuche an Produkten, Rohstoffen oder Inhaltsstoffen durchführen, in Auftrag geben oder daran beteiligt sein.

Noch wichtiger für unsere Frage: Die Unternehmen benötigen ein System zur Überwachung ihrer Lieferanten. Informationen zu Tierversuchen innerhalb der Lieferkette müssen aktuell gehalten werden und können im Rahmen von Audits kontrolliert werden.

Damit bekommen wir endlich das, wonach wir eigentlich suchen: nicht nur ein Versprechen für die Shampoo-Flasche, sondern Anforderungen an die dahinterliegende Lieferkette.

Welche Haarmarken verzichten tatsächlich auf Tierversuche?

Jetzt kommen wir zu den Marken.

Für diese Auswahl reicht uns die Aussage „Endprodukt nicht an Tieren getestet“ ausdrücklich nicht.

Berücksichtigt werden Marken, die in einem Programm gelistet sind, dessen Anforderungen auch Inhaltsstoffe beziehungsweise Rohstoffe und die Lieferkette einbeziehen.

Stand der Überprüfung: September 2026.

Lavera

Lavera dürfte für viele, die Naturkosmetik verwenden, keine Unbekannte sein. Das Sortiment umfasst unter anderem Shampoo, Spülungen und weitere Haarpflegeprodukte.

PETA führt Lavera Naturkosmetik als tierversuchsfrei.

Interessant ist dabei die Begründung: Laut PETA stellt Lavera sicher, dass weder Inhaltsstoffe noch fertige Produkte an Tieren getestet werden und dass Lieferanten und Drittparteien denselben Standard einhalten.

Damit erfüllt die Marke genau das Kriterium, das uns für diese Übersicht wichtig ist.

Wer Naturkosmetik und tierversuchsfreie Haarpflege miteinander verbinden möchte, findet hier also eine gut dokumentierte Möglichkeit.

Annemarie Börlind

Auch Annemarie Börlind findet sich in der offiziellen PETA-Datenbank und bietet neben Hautpflege ebenfalls Haarpflegeprodukte an.

PETA bestätigt auch hier ausdrücklich, dass weder die Inhaltsstoffe noch die fertigen Produkte an Tieren getestet werden und Lieferanten sowie Drittparteien demselben Standard folgen.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem Unternehmen, das lediglich erklärt, seine fertigen Produkte nicht selbst an Tieren zu testen.

Aveda

Wer eher im Friseurbereich nach Haarpflege sucht, stößt früher oder später auf Aveda.

Auch Aveda wird von PETA als tierversuchsfrei geführt. Laut PETA stellt die Marke sicher, dass weder Inhaltsstoffe noch fertige Produkte an Tieren getestet werden und Lieferanten sowie Drittparteien den gleichen Standard einhalten.

Eine Besonderheit solltest du trotzdem kennen: Aveda gehört zu Estée Lauder.

Das zeigt ein grundsätzliches Problem bei solchen Listen: Eine einzelne Marke kann die Kriterien eines Tierversuchsprogramms erfüllen, während Verbraucher zusätzlich wissen möchten, wie sich der Mutterkonzern verhält.

Ob du eine zertifizierte beziehungsweise gelistete Marke kaufen möchtest, wenn der Mutterkonzern andere Richtlinien verfolgt, ist deshalb eine persönliche Entscheidung.

Für die Frage, ob Aveda selbst nach den von uns festgelegten Kriterien als tierversuchsfrei gelistet ist, lautet die Antwort nach der PETA-Datenbank jedoch ja.

Paul Mitchell

Paul Mitchell ist vor allem als professionelle Friseurmarke bekannt und gehört zu den Unternehmen, die sich schon sehr lange öffentlich gegen Tierversuche positionieren.

In der aktuellen PETA-Datenbank wird John Paul Mitchell Systems als tierversuchsfrei geführt.

PETA gibt ausdrücklich an, dass weder Inhaltsstoffe noch fertige Produkte an Tieren getestet werden und dass Lieferanten und Drittparteien den gleichen Standard erfüllen.

Damit erfüllt auch Paul Mitchell unser strengeres Auswahlkriterium.

Allerdings bedeutet „tierversuchsfrei“ auch hier nicht automatisch „vegan“. Bei einzelnen Produkten können tierische Bestandteile enthalten sein. Dazu gleich mehr.

Giovanni Cosmetics

Giovanni ist eine weitere Marke mit starkem Schwerpunkt auf Haarpflege.

Auch Giovanni Cosmetics wird von PETA als tierversuchsfrei geführt. Die Begründung ist dieselbe, für uns entscheidende: Weder Inhaltsstoffe noch fertige Produkte werden laut PETA an Tieren getestet; Lieferanten und Drittparteien müssen den gleichen Standard einhalten.

Gerade bei weniger bekannten Marken lohnt es sich allerdings, vor dem Kauf zusätzlich zu prüfen, ob das gewünschte Produkt aktuell in Deutschland erhältlich ist und ob sich die Unternehmensrichtlinien inzwischen geändert haben.

Und was ist mit Sante, Logona, Ayluna und anderen Naturkosmetikmarken?

Du wirst in offiziellen Positivlisten noch viele weitere Namen finden.

In der Haarpflege-Kategorie von PETA werden beispielsweise auch Sante, Ayluna, Logona, i+m Naturkosmetik, Bioturm und zahlreiche andere Marken aufgeführt.

Warum stehen dann nicht einfach alle hier?

Weil wir uns für diesen Artikel bewusst einen strengeren Maßstab gesetzt haben.

Wo uns für eine einzelne Marke bei unserer Überprüfung keine ebenso eindeutige, direkt zuordenbare Dokumentation zu Inhaltsstoffen und Lieferanten vorlag wie bei den oben ausführlich genannten Marken, nehmen wir sie nicht einfach aufgrund ihres guten Rufs oder ihres Naturkosmetik-Images in unsere Empfehlungsliste auf.

Das bedeutet nicht automatisch, dass diese Marken Tierversuche durchführen.

Es bedeutet lediglich: Für unsere Liste soll ein „wahrscheinlich“ nicht genügen.

Unternehmensrichtlinien und Zertifizierungen können sich außerdem ändern. Wenn dir eine bestimmte Marke wichtig ist, solltest du sie deshalb noch einmal aktuell in den offiziellen Datenbanken überprüfen.

Ist Naturkosmetik automatisch tierversuchsfrei?

Nein.

„Naturkosmetik“ beschreibt zunächst bestimmte Anforderungen an die Zusammensetzung und Herstellung kosmetischer Produkte. Welche Regeln gelten, hängt unter anderem vom verwendeten Naturkosmetiksiegel ab.

Der Begriff beantwortet aber nicht automatisch sämtliche Fragen zu Tierversuchen innerhalb der Lieferkette.

Deshalb sollte eine Marke nicht allein deshalb in einer Liste tierversuchsfreier Haarpflege landen, weil Pflanzen auf der Verpackung abgebildet sind oder „Natural“ auf der Shampoo-Flasche steht.

Selbst ein anerkanntes Naturkosmetiksiegel und eine Tierversuchszertifizierung solltest du als zwei unterschiedliche Informationen betrachten.

Ist veganes Shampoo automatisch tierversuchsfrei?

Auch hier lautet die Antwort: nein.

Vegan und tierversuchsfrei beschreiben zwei verschiedene Dinge.

Ein veganes Shampoo enthält keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs. Honig, Bienenwachs oder bestimmte tierisch gewonnene Stoffe wären beispielsweise ausgeschlossen.

Die Aussage „vegan“ beantwortet aber nicht automatisch die Frage, ob bei der Entwicklung von Inhaltsstoffen Tierversuche durchgeführt oder beauftragt wurden.

Umgekehrt kann ein Produkt nach einem anerkannten Standard tierversuchsfrei sein und trotzdem einen tierischen Inhaltsstoff enthalten.

Ein Beispiel wäre Honig.

Möchtest du beides, musst du also auf vegan UND tierversuchsfrei achten.

Das kleine Wörtchen „vegan“ auf der Vorderseite einer Shampoo-Flasche beantwortet nur eine dieser Fragen.

Was ist mit Mutterkonzernen?

Das ist wahrscheinlich einer der schwierigsten Punkte beim Einkauf tierversuchsfreier Kosmetik.

Eine Marke kann nach den Kriterien eines Programms als tierversuchsfrei anerkannt sein und trotzdem einem größeren Konzern gehören.

PETA unterscheidet deshalb in seiner Datenbank zwischen einzelnen Marken und Unternehmen beziehungsweise Muttergesellschaften.

Was machst du nun damit?

Das hängt davon ab, welche Grenze du persönlich ziehen möchtest.

Für manche Verbraucher zählt ausschließlich die konkrete Marke: Erfüllt diese die festgelegten Kriterien, kaufen sie deren Produkte.

Andere möchten mit ihrem Geld grundsätzlich keinen Konzern unterstützen, der andere Marken besitzt, die nicht dieselben Anforderungen erfüllen.

Beide Fragen lassen sich sachlich voneinander trennen:

Ist die Marke nach einem bestimmten Standard tierversuchsfrei?

und

Möchte ich den dahinterstehenden Konzern finanziell unterstützen?

Die zweite Entscheidung kann dir kein Siegel abnehmen.

So kannst du deine Lieblingsmarke selbst überprüfen

Marken ändern Eigentümer. Rezepturen ändern sich. Zertifizierungen können hinzukommen oder wegfallen.

Deshalb ist eine Liste aus dem Jahr 2018 ungefähr so hilfreich wie ein Shampoo, dessen Mindesthaltbarkeit ebenfalls 2018 abgelaufen ist.

Wenn du wissen möchtest, ob deine Lieblingsmarke aktuell als tierversuchsfrei gilt, überprüfe sie direkt in den offiziellen Datenbanken von PETA Approved oder Cruelty Free International.

Schau dabei nicht nur nach einem Logo.

Prüfe, ob die Marke tatsächlich gelistet ist.

Achte außerdem darauf, ob die Zertifizierung beziehungsweise Listung für die Marke oder den gesamten Konzern gilt.

Wenn ein Hersteller lediglich auf seiner eigenen Website schreibt, dass er „gegen Tierversuche“ sei, kannst du genauer nachfragen:

  • Werden Inhaltsstoffe an Tieren getestet?
  • Werden Tierversuche durch Dritte beauftragt oder finanziert?
  • Welche Vorgaben gelten für Rohstofflieferanten?
  • Wie wird die Lieferkette kontrolliert?
  • Was passiert, wenn Behörden Tierversuche verlangen?

Spätestens bei diesen Fragen trennt sich häufig die Marketingabteilung von einer wirklich nachvollziehbaren Tierversuchspolitik.

Warum „ohne Tierversuche“ manchmal komplizierter ist, als es klingt

Natürlich wäre eine Welt schöner, in der du einfach einen kleinen Hasen auf der Flasche suchst und anschließend guten Gewissens zur Kasse gehst.

Kosmetische Rohstoffe bewegen sich aber nicht in einer abgeschlossenen Kosmetikwelt.

Ein Stoff kann beispielsweise gleichzeitig in Kosmetik und in anderen industriellen Produkten eingesetzt werden. Dann können für ihn andere gesetzliche Sicherheitsanforderungen gelten.

Deshalb halte ich absolute Aussagen wie „Keiner dieser Inhaltsstoffe wurde jemals an Tieren getestet“ für problematisch.

Seriöser ist die Frage:

Verpflichtet sich die Marke heute dazu, keine neuen Tierversuche für ihre Produkte, Rezepturen und Inhaltsstoffe durchzuführen oder durchführen zu lassen – und bezieht sie ihre Lieferanten in diese Verpflichtung ein?

Genau danach haben wir unsere Auswahl getroffen.

Welche Haarmarken sind nun wirklich tierversuchsfrei?

Wenn du beim Kauf von Shampoo und Haarpflege Wert darauf legst, dass nicht lediglich das fertige Produkt vom Tierversuch ausgeschlossen wird, solltest du auf Standards achten, die auch Inhaltsstoffe, Rohstoffe und die Lieferkette einbeziehen.

Nach unserer Überprüfung erfüllen beispielsweise Lavera, Annemarie Börlind, Aveda, Paul Mitchell und Giovanni Cosmetics diese Voraussetzung anhand der dokumentierten Kriterien beziehungsweise Angaben der PETA-Datenbank.

Die Liste ist absichtlich nicht besonders lang.

Denn bei einem Thema wie Tierversuche halte ich fünf Marken, deren Status wir nachvollziehbar belegen können, für hilfreicher als eine Liste mit 50 Herstellern, die irgendwo im Internet voneinander abgeschrieben wurde.

Und wenn deine Lieblingsmarke nicht dabei ist, bedeutet das nicht automatisch, dass sie Tierversuche durchführt.

Es bedeutet erst einmal nur: Schau genauer hin.

Denn gerade beim Thema tierversuchsfreie Haarpflege steckt die entscheidende Information manchmal nicht auf der Vorderseite der Shampoo-Flasche, sondern ziemlich weit dahinter.

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